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03.02.2014 - 15:05

VLMä: SG Oberlichtenau - Radeberger SV 27:27 (13:13)

Spannendes Derby endet mit Punktgewinn


***Update Bilder***

Zum Sonntagnachmittag ging es zum Rückrundenauftakt für die Czekai-Mannen nach Pulsnitz zum Derby gegen die SG Oberlichtenau. Neben der Brisanz aus unzähligen Vergleichen auf regionaler Ligaspielbetriebsbasis sorgte die derzeitige Tabellenkonstellation zusätzlich für Spannung. Beide Teams befinden sich tief im Abstiegskampf und drohen mehr und mehr den Anschluss zum Mittelfeld zu verlieren.

Zu Beginn der Partie begannen die Radeberger sehr gut eingestellt und motiviert die Partie. Torhüter Wierick konnte sich ein ums andere Male auszeichnen, und der Ballvortrag passierte flüssig Richtung Tor der Gastgeber. So konnte sich schnell eine 4 Tore Führung herausgearbeitet werden beim Stand von 1:5 (9‘). So langsam akklimatisierten sich jedoch auch die Oberlichtenauer und besonders deren Torhüter Hallmann drückte der Partie seinen Stempel auf. Besonders von den Außenpositionen war er kaum zu bezwingen und hielt seine Mannschaft so im Spiel. Die Radeberger spielten ihren Stiefel jedoch weiter herunter und konnten den Vorsprung auf 3 Tore halten (9:12, 25‘). Besonders Rückraumshooter Jakisch zeigte eine seiner besten Saisonleistungen und nagelte die Bälle munter ins Tor der Oberlichtenauer. Eine Unkonzentriertheitsphase vor der Halbzeit sorgte jedoch dafür dass die Gäste noch den Ausgleich zum 13:13 herstellen konnten.

In der Halbzeit war allen klar dass hier noch alles möglich ist. Weiter sollte das Augenmerk auf die gefährlichen Rückraumspieler der Gastgeber gelegt werden. Das sonst gute Kreisläuferspiel der Oberlichtenauer wurde gut unterbunden und auch über die gefährlichen Außen kamen sie nicht so zum Zug wie man das in der Vergangenheit schon erlebt hat. Die Einstellung zum Spiel stimmte, nur wollte man sich nicht von der Hektik anstecken lassen.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit das Spiegelbild des Spielanfanges. Nun war es die SGO die aus der Kabine geschossen kam wie die Feuerwehr, die Radeberger verschliefen die ersten 10 Minuten komplett und fanden sich später auch noch in einer 4 Minuten Unterzahl wieder. So konnte der Gastgeber sich auf 18:14 absetzen. Einige Heimfans wollten die Messe schon gelesen haben doch dann wurde der Schalter der Radeberger wieder umgelegt. Angetrieben von den lautstarken Auswärtsfans und motiviert durch so manchen „Unkenruf“ des Heimpublikums gab sich keiner der Akteure auf. Bis zum 22:18 (49‘) warfen beide Teams wechselseitig ihre Tore. Dann nutzten wiederum die Bierstädter einige Fehler der Gastgeber und konnten plötzlich auf 23:23 verkürzen. Was danach folgte war Spannung auf beiden Seiten. Verworfene Siebenmeter der Radeberger, auslassen klarster Chancen durch die Gastgeber… alles trug zu einigen neuen grauen Haaren auf der Tribüne herbei. Im Endeffekt trennten sich beide Teams dann nach einer hektischen zweiten Hälfte mit 27:27.

Das Ergebnis spiegelt den Spielverlauf gut wieder. Waren die Radeberger im ersten Durchgang stark und konnten sich absetzen, waren es die Gastgeber in Durchgang zwei. Jedoch vermochte keine der beiden Teams den Vorsprung auch bis zum Ende der jeweiligen Halbzeiten zu halten. Einige hängende Köpfe wurden auf der Platte gesichtet, war man sich nicht klar ob es nun ein gewonnener oder ein verlorener Punkt ist. Aus Radeberger Sicht brachte es der verletzte Kapitän Kutzner nach dem Spiel treffend auf den Punkt: „Vorsprung verspielt hin oder her, technische Fehler hin oder her, aber wie die Mannschaft trotz 4 Tore Rückstand und schwindender Spielzeit wieder zurück gekommen ist, das ist herauszuheben. Alle haben Einsatz gezeigt und waren ‚geil‘ darauf hier noch einen Punkt mitzunehmen, das gebührt definitiv großen Respekt!“

Positive Randnotiz für die Radeberger: Durch die 27 erzielten Tore gewinnt man diese Saison wenn auch knapp den direkten Vergleich gegen die SGO, was am Ende der Saison (das hoffen wir für beide Mannschaften nicht) entscheidend sein könnte.

Nächsten Samstag begrüßt die erste Männer ihre Fans wieder zum Heimspiel um 18 Uhr. Gegner wird die Reserve von Koweg Görlitz sein, und gegen diese Mannschaft hat man nach der Hinspielklatsche noch einiges gutzumachen.

Für den RSV auf dem Parkett: Wierick, Boden (beide TW); Lammich (4), Tillich (2/1), Labudde (1), Jakisch (6), Gerstenhauer (4/2), Ziegenbalg (1), Klinkert (3), Fährmann (3), Stein (3/2), Weller, Rühle, Kempe

 


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Fotos: Tobias Winter